Die Französische Naht

In meinem ersten Beitrag zum Thema Kleidung „Sie nannten mich Pünktchen“ hatte ich gezeigt, wie ich eine Bluse mit sehr feinem Polyesterstoff genäht habe. Dabei hatte ich auch erwähnt, dass die Nähte (innenliegend) eher unschön aussehen. Stefanie hatte mir daraufhin einen netten Tip gegeben, ich könne auch eine Französische Naht nähen, die schön sauber aussieht. Vielen Dank nochmal. Da ich nun wieder mit einem sehr feinen dünnen Stoff zu Gange bin, habe ich mich mal damit befasst wie man eine Französische Naht macht und möchte das hier auch gleich mal zeigen. Vielleicht kann ich ja die/den ein oder andere(n) vor dem gleichen Anfängerfehler bewahren.

SONY DSCSchritt 1: Gleich vorab, man sollte für diese Naht etwas mehr Nahtzugabe als 1cm einplanen. Diese Art der Naht eignet sich für gerade Kanten und dünne Stoffe. Die beiden Stoffteile werden links auf links (!) aufeinander gelegt und mit Stecknadeln festgesteckt oder auch mit einer Heftnaht provisorisch geheftet.

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Schritt 2: Dann wird mit einer Nahtzugabe ca 1cm zusammengenäht. Jetzt seht Ihr auch, dass die Naht so offen nicht gerade schön aussieht.  Diese Nahtzugabe wird dann auf ca. 3 mm gekürzt.

SONY DSCSchritt 3: Dann dreht ihr den Stoff rechts auf rechts. Auf dieser Seite sieht die Naht schon gut aus. Ihr steckt Sie dann auf ca. 6mm ab und steppt nochmal ab.  Die fertige Naht ist dann innenliegend schön sauber, gerade und ohne Fransen und auch wenn ihr auf rechts wendet sieht sie makellos aus.

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