Archiv der Kategorie: Bücher und Tutorials

Misena lernt nähen – Linksammlung #2 – die Nähnadeln

Hey Ihr Lieben,

heute gehts weiter mit der Reihe „Misena lernt nähen – eine Linksammlung“. Folgend findet Ihr einige Links zu Übersichten und Erläuterungen über die Nähmaschinennadeln und ganz speziell auch die Zwillingsnadel. Über Ergänzungen bin ich selbstverständlich wieder sehr dankbar.

Kleine Nadelkunde

Elna Nählexikon

Erstlingswerke – Nähmaschinennadeln

Nähnadeln für Patchworker und QuilterInnen

Die Nähfabrik – Nähmaschinennadeln

Nähen mit Burda – die Zwillingsnadel (Video)

Burdastyle – die Zwillingsnadel Teil 1 (Video)

Burdastyle – die Zwillingsnadel Teil 2 (Video)

Mri erklärt die Zwillingsnadel

Erstlingswerke – die Zwillingsnadel

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Misena lernt Nähen – eine Linksammlung #1

Hey Ihr Lieben,

Ich habe ja selbst erst vor einem guten halben Jahr angefangen mit nähen und bin immer noch dabei mich durch Bücher und Internetseiten zu wühlen. Ich habe mir überlegt, dass es schön wäre, wenn man eine Art Zusammenfassung oder Inhaltsverzeichnis hätte für wirklich hilfreiche Informationen, die man im Netz so findet. Ich will hier aber nicht Artikel schreiben über Dinge, die Andere schon wundervoll aufbereitet haben. Daher werde ich versuchen eine Liste mit Links anzulegen. Dabei möchte ich wirklich gute möglichst bebilderte Erläuterungen und qualitativ gute und wirklich hilfreiche Videos herausfiltern. Jede Woche werde ich ein Thema hinzufügen und es wäre super, wenn Ihr mich dabei unterstützt. Wenn Ihr selbst Grundlagen zum Nähen auf Euren Blogs erklärt habt, dann könnt Ihr mich gerne darauf hinweisen. Gleiches falls Ihr wisst wo ein Thema sehr schön aufbereitet ist und ich einfach den Link vergessen oder noch nicht entdeckt habe. Ich hoffe am Ende hier eine Sammlung zu haben, die Dinge auf den Punkt bringt, eine Art Essenz aus der Recherche, die ich/ihr so betreib(t).

So und nun fangen wir mal an:

1. Die Nähmaschine

Video – DaWanda Nähschule: Tipps zum Kauf einer Nähmaschine

Nähen für Anfänger – Funktionen der Nähmaschine im Überblick

Video – Sendung mit der Maus: Wie funktioniert eine Nähmaschine

Nähen lernen – Mri erklärt die Nähmaschine und das Einfädeln

Video – DaWanda Nähschule: Wie bediene ich eine Nähmaschine

Video – W6-Wertarbeit erklärt die Nähmaschine

Soviel zum ersten Teil, demnächst gehts um die verschiedenen Sticharten der Nähmaschine, ich bin schon fleißig am Sammeln …

Eure Nora


Herbstliche Handytasche

da ich oft im Zug zur Arbeit fahre und mein Handy dann zum surfen benutze, habe ich mir eines mit großem Display gekauft. Leider gibt es aufgrund der ungewöhnlichen Maße trotz riesigem Angebot an Handytaschen keines in meiner Größe. Aber das ist ja nun auch gar kein Problem denn man kann sich ganz leicht selbst eine machen. Und so gehts:

SONY DSCIch habe hier einen wunderschönen herbstlichen Stoff von Robert Kaufmann in meinem Nähkästchen. In den habe ich mich sofort verliebt.

SONY DSCDann nehme ich außerdem den Futterstoff vom Stoffmarkt Holland und schneide mir eine große Bahn Stoff ab. Die Maße richten sich nach dem Handy. Ich habe meine anfangs großzügig zugeschnitten, habe dann aber am Ende etwas über gehabt. Ihr braucht im Grunde eine Bahn doppelt so lang wie das Handy + 2cm Nahtzugabe + 1cm für die Tiefe . Die Breite richtet sich nach der Breite eures Handys + 2cm Nahtzugabe.

SONY DSC SONY DSCIhr klappt die Bahn einmal in der Mitte rechts auf rechts zusammen und steppt die Seitennaht ab. Das wird einmal für den Außenstoff und einmal für den Innenstoff gemacht. (Wie gesagt ich hatte etwas großzügig zugeschnitten, daher bei mir eine Seite etwas größer im Bild, die habe ich im Nachhinein gekürzt)

SONY DSC SONY DSCDann wird die Innentasche rechts auf rechts in die Außenhülle gesteckt und eine offene Oberkante wird mit 1cm NZG abgesteppt.

SONY DSCAnschließend wird die Tasche gewendet.

 

 

 

 

SONY DSCIn der Größe des Handys werden anschließend 2 Stück Schabrackenvlies zugeschnitten. Diese geben der Tasche Stabilität. Die 2 Stück Schabrackenvlies werden in die Außenhülle gesteckt und auf beiden Seiten fest angebügelt. Anschließend wird die Innentasche nach innen gestülpt.

SONY DSCNun muß noch die offene Seite zwischen Innenfutter und Außenhülle mit der Hand zugenäht werden.

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Und fertig ist die Handytasche im schönen Herbstlook. Habt ihr auch schon was herbstliches genäht oder trauert ihr noch dem Sommer hinterher? Schauen wir doch mal bei RUMS nach.


Innentaschen leicht gemacht – das rockt #2

Nachdem ich also mein Schnittmuster für den Rock fertig habe (das rockt #1), möchte ich meinen Rock noch ein wenig pimpen. Und zwar habe ich den Rock am unteren Ende mit einem roten Streifen aufgepeppt und möchte ebenfalls in rot ein paar Innentaschen anbringen. Wie leicht das ist seht ihr nachfolgend. (Gleiche Anleitung gilt auch für Hosen.)

20130804_141106_LLS Als erstes muss man die Aussparungen aus dem Rockvorderteil ausschneiden. Dann schneidet man aus dem Innenstoff die Taschenform aus, wie man es auf dem Bild links sehen kann. Man legt die Tasche rechts auf rechts auf den Rock.

rock 20130804_144013An der markierten Kante wird mit der Nähmaschine abgesteppt. Dann wendet man die Tasche links auf links zum Rockstoff. Die Naht liegt nun innen und wird gebügelt. Dann steppt man die Kante nochmal ab.

20130804_145434Im nächsten Schritt schneidet man das Taschenteil nochmal ohne die Aussparung zu. Man legt es deckungsgleich auf dem bereits angenähten Taschenteil auf und steppt die Innenkante der Tasche ab, wie links zu sehen. (Natürlich nur die 2 Taschenteile zusammen nähen, nicht an den Oberstoff nähen 😉 )

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Die Nahtzugabe kann man außerdem mit einem Zickzackstich versäubern. (Wie man sehen kann wollte meine Mitbewohnerin, dass ich mit ihr spiele, statt mit der Nähmaschine)

rock-17Damit ist man eigentlich auch schon fertig. Die offenen Seiten der Taschen werden mit der Seitennaht des Rocks vernäht, wenn man Front und Rückseite des Rocks zusammenfügt. Das zeige ich euch dann beim nächsten Beitrag. Meine neue Mitbewohnerin fordert einige Aufmerksamkeit ein 😉
Mal sehen was heute wieder beim Creadienstag los ist.

 

 

 

Edit: für Contadina 😉

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Ein Schnittmuster nach meinen Maßen

Als ich mit dem Nähen anfing hab ich mich auch auf eine Sache richtig gefreut: mir eine Vielzahl von Röcken nähen zu können. Und da mir das Projekt Rock auch nicht all zu schwer erscheint habe ich mich am Wochenende mal ran gesetzt. Ich habe auch ein Buch, das beschreibt, wie man verschiedene Modelle näht. Allerdings sind da keine Schnittmuster drin, sondern eine Anleitung wie man sein eigenes Schnittmuster macht. Manche sind ja davon gar nicht so begeistert, aber ich bin vom Typ alles mal ausprobieren und einfach drauf los machen. Was hat man denn zu verlieren? Ein Stück Stoff, mehr nicht. Und damit ihr auch mal seht wie einfach das ist, zeig ich euch ein paar Bilder dazu. Und zwar habe ich ein Schnittmuster für einen geraden Rock gewählt. Ich habe das Muster direkt auf meinen Stoff gezeichnet. Man kann es ebensogut auf Papier bringen und es immer wieder verwenden. Als Erstes müsst ihr mal Maß nehmen.  Und zwar braucht ihr

– A: den Umfang eurer Taille (bzw. den Umfang der Stelle wo später der Bund sitzen soll)
– B: den Umfang der Hüfte,
– C: die Länge des Rocks
– D: den Abstand von der Hüfte zur Taille

schnittmuster_rock

Das sind 4 Maße, mehr braucht man gar nicht. Zu den Maßen werden dann noch die Nahtzugaben (NZG) addiert. Man kann da auch gerne etwas großzügiger sein. Und wenn man dann noch atmen will gibt man bei A und B noch 1 oder 2 cm Luft dazu:

A ÷ 4 + NZG + Luft = A*
B ÷ 4 + NZG + Luft = B*
C + NZG = C*
D + NZG = D*

Warum rechnet die Frau jetzt ÷ 4??? Weil ihr ein Vorderteil und ein Hinterteil zuschneidet, einmal ÷ 2. Und weil ihr jedes Teil im Stoffbruch zuschneidet nochmal ÷ 2.Bild1

Jetzt habt ihr die Maße und nun wird gezeichnet. Ihr markiert euch am Stoffbruch die Längen C* und D*. Senkrecht zum Stoffbruch tragt ihr an der oberen Kante die Länge A* auf.  In der Mitte und an der unteren Kante die Länge B*.

IBild2m Abstand von 2-3 cm tragt ihr eine weitere Markierung an der oberen rechten Ecke und der unteren linken Ecke ab, wie ich es im Bild rot eingezeichnet habe. Dann verbindet ihr die Punkte mit leicht gebogener Linie, im Bild recht mit roten Linien gekennzeichnet. Entlang der roten Linien wird dann zugeschnitten.

 Das Ganze schneidet Ihr zwei Mal zu. Dann seid Ihr mit dem SchnittSONY DSC schon fertig und ihr könnt die Teile zusammen nähen. Es gibt ganz verschiedene Varianten wie man den Rock fertig stellen kann. Wenn man sich für ein elastisches Bündchen entscheidet, kann man die Seiten des Rockes zusammen nähen und dann der Anleitung aus der Dawanda Nähschule folgen. Man kann den Bund auch Verblenden und einen Reißverschluss an der Seite oder hinten einnähen. Für Letzteres habe ich mich entschieden, aber dazu ein anderes Mal mehr …

Mal sehn was die Anderen diesen Creadienstag so treiben.


Die Französische Naht

In meinem ersten Beitrag zum Thema Kleidung „Sie nannten mich Pünktchen“ hatte ich gezeigt, wie ich eine Bluse mit sehr feinem Polyesterstoff genäht habe. Dabei hatte ich auch erwähnt, dass die Nähte (innenliegend) eher unschön aussehen. Stefanie hatte mir daraufhin einen netten Tip gegeben, ich könne auch eine Französische Naht nähen, die schön sauber aussieht. Vielen Dank nochmal. Da ich nun wieder mit einem sehr feinen dünnen Stoff zu Gange bin, habe ich mich mal damit befasst wie man eine Französische Naht macht und möchte das hier auch gleich mal zeigen. Vielleicht kann ich ja die/den ein oder andere(n) vor dem gleichen Anfängerfehler bewahren.

SONY DSCSchritt 1: Gleich vorab, man sollte für diese Naht etwas mehr Nahtzugabe als 1cm einplanen. Diese Art der Naht eignet sich für gerade Kanten und dünne Stoffe. Die beiden Stoffteile werden links auf links (!) aufeinander gelegt und mit Stecknadeln festgesteckt oder auch mit einer Heftnaht provisorisch geheftet.

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Schritt 2: Dann wird mit einer Nahtzugabe ca 1cm zusammengenäht. Jetzt seht Ihr auch, dass die Naht so offen nicht gerade schön aussieht.  Diese Nahtzugabe wird dann auf ca. 3 mm gekürzt.

SONY DSCSchritt 3: Dann dreht ihr den Stoff rechts auf rechts. Auf dieser Seite sieht die Naht schon gut aus. Ihr steckt Sie dann auf ca. 6mm ab und steppt nochmal ab.  Die fertige Naht ist dann innenliegend schön sauber, gerade und ohne Fransen und auch wenn ihr auf rechts wendet sieht sie makellos aus.

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Volle Craft voraus

Braucht ihr ab und an mal einen kreativen Anstupser? Bei Handmade Kultur hab ich ein Gewinnspiel für ein schönes  Bastelbuch – stricken, nähen,  basteln – mit dem Titel „Volle Craft voraus“ entdeckt.

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Unter dem Motto „Selbermachen macht Spaß“ werden in dem Buch 60 DIY Projekte vorgestellt. Wenn ihr Interesse habt schaut auch mal bei http://monochromediy.wordpress.com/2013/07/19/volle-craft-voraus-gewinnspiel/ vorbei.


Ein Geschenk für Nadja

Am Sonntag hatte ich gepostet wie man einen Druck mit DIY Freezerpapier machen kann. Natürlich hab ich das Gedruckte nun auch weiter verwertet … mal wieder eine Tasche und ich taufe sie nach der Beschenkten – Nadja!

Nadja

Nadja ist gar nicht so schwierig gewesen. Ich zeig Euch gerne wie sie entstanden ist:

Schritt 1: Alles im Rahmen!

Ausgangspunkt war das Gedruckte Bild, das nahezu eine quadratische Form hatte. Ich habe mir dann zunächst mal 3 Stoffstreifen 10x42cm und 1 Streifen für den Boden 30x42cm in schwarz zugeschnitten. Die Streifen habe ich dann rechts auf rechts an meinen Druck angenäht.

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So erhält man einen schönen dunklen Rahmen, der den Druck nochmal richtig betont.

Schritt 2: Alle Puzzleteile zuschneiden.

Anhand des Vorderteils habe ich nun noch ein entsprechend großes Teil für die Rückansicht, 2 Futterteile und 2 Vliesteile zur Verstärkung zugeschnitten. Außerdem habe ich 2 breite Streifen für die Henkel zugeschnitten.

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Schritt 3: Die ersten Puzzleteile zusammenfügen.

Die Henkel werden an der Längskante rechts auf recht zusammenäht und gewendet, damit die Naht innenliegend ist.

SONY DSC Am Oberstoff wird nun zunächst der erste Henkel befestigt. Wie Ihr im Bild sehen könnt habe ich den Henkel etwas überstehen lassen, dazu komme ich später gleich nochmal. Darauf wird rechts auf rechts der Futterstoff und das Vlies gelegt. Anschließend wird das Ganze abgesteppt.

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Wenn man den Stoff dann auf rechts wendet, sieht man, dass der Henkel wunderbar sauber zwischen Oberstoff und Futterstoff liegt.

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Für den Fall, dass man später mal eine richtig schwere Melone transportieren will ;D sollten die Henkel noch etwas besser vernäht werden. Darum habe ich die Henkel etwas länger überstehen lassen und konnte sie von innen am Futterstoff nochmal richtig fest annähen.Die Ganze Prozedur wiederholt ihr für denzweiten (rückwärtigen) Teil der Tasche.

Schritt 4: 1 und 1 macht … 1 Großes.

SONY DSC Jetzt kommt das Vorderteil und das Rückteil rechts auf rechts aufeinander und zwar Futter zu Futter und Oberstoff auf Oberstoff. Nun kann man die Seiten und den Boden mit einer Stepnaht zusammennähen, außer …

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…einem kleinen Loch zum Wenden am Futterstoff. Das muss unbedingt offen bleiben.

Schritt 5: am Boden …

müssen noch die Abnäher gemacht werden. Dazu müssen die Kanten der Ecken aufeinandergelegt werden. Dann habe ich 6cm abgemessen und quer über die Kante abgesteppt. Die Abgesteppten Ecken können dann abgeschnitten werden.

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Schritt 6: Finale!

Nun muss die Tasche durch das Loch im Futter gewedet werden. Das Loch vernäht man mit der Hand. Zum Schluss habe ich dann noch ein paar Nieten zur Zierde am Oberstoff angebracht und fertig ist meine Nadja!

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Danke, dass Ihr vorbei geschaut habt! Damit bin ich dann auch wieder dabei beim Creadienstag.


Drucken mit DIY Freezerpapier

Heute zeige ich Euch mal wie ich mit einfachen Mitteln aus diesem Foto

Nadja

… eine Vorlage gemacht und Baumwollstoff damit bedruckt habe. Voraussetzung dafür ist, dass das Bild in digitaler Form vorliegt. Falls man schon ein Bild als Vorlage fertig hat, kann man direkt mit der Anfertigung des Freezerpapiers beginnen. Für die Bearbeitung des Bildes braucht man ein Bearbeitungsprogramm. Ich habe GIMP verwendet. Das ist frei im Netz erhältlich und die Bearbeitung ist nicht schwer und in wenigen Schritten fertig. Ich habe also mit der Bearbeitungssoftware das Bild geöffnet. Dann habe ich unter dem Menüpunkt Farbe -> Entsättigen ausgeführt. Es öffnet sich ein Vorschau-Fenster.

 Posterisieren_Schritt01

Man bestätigt das Entsättigen und erhält das Schwarz-Weiß-Bild. Nun noch unter Menüpunkt Farbe -> Helligkeit/Kontrast die Helligkeit und den Kontrast erhöhen.

Posterisieren_Schritt02

Jetzt kommt der wichtigste Schritt und zwar gibt es unter Menüpunkt Farbe die Möglichkeit ein Bild zu Posterisieren. Dabei öffnet sich dann wieder ein Vorschaufenster mit einer Wahlmöglichkeit auf wieviele Farben man reduzieren möchte. Da ich nur schwarz/weiß möchte, stelle ich den Regler auf 2 Farben.

Posterisieren_Schritt01

Anschließend habe ich noch mit dem Pinsel in den Farben Schwarz/weiß den Hintergrund entfernt und einige Konturen nachgearbeitet (Diesen Schritt kann man auch weglassen).

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Nun nur noch abspeichern und das Bild ausdrucken. Jetzt bastelt man sich eigenes Freezerpapier. Die Idee ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Die Anleitung habe ich von aennies Blog. Und zwar wird auf die Rückseite des Ausdrucks ganz einfache Frischhaltefolie gebügelt. Damit die Folie nicht am Bügeleisen hängen bleibt legt man ein Stück Backpapier dazwischen. Ich musste eine höhere Bügeltemperatur verwenden als Aennie beschrieben hat.

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Wenn die Folie klebt kann man das Freezerpapier umdrehen und mit einem Skalpell oder Cuttermesser die schwarzen Bereiche des Bildes ausschneiden.

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Dann wird das Freezerpapier mit der Folieseite nach unten auf den Stoff gebügelt. Es sollte jetzt am Stoff haften.

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Jetzt kann man die Konturen mit schwarzer Textilfarbe ausmalen.

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Zum Fixieren wird am Schluss gebügelt und die Folie wird entfernt. Und Tadaa!

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Vielleicht probiert ihr die Technik auch mal. Lasst mir gerne einen Kommentar mit Euren Erfahrungen da.

Edit: Ich bin jetzt auch bei Bloglovin unterwegs.


DIY Anleitung Stoffrosen

Hallo Leute,

da ich übers Wochenende unterwegs bin, hab ich heute mal was vorbereitet. Ihr findet einen Link für das Herstellen von Stoffrosen gleich hier:

20130624_203455

Rosen aus Stoff

https://www.youtube.com/watch?v=sKwmKz3SqLU

Ich finde es super einfach und es sieht dazu noch klasse aus.

Außerdem habe ich mir eine Gratisversion der Handmade Kultur zuschicken lassen und bin wirklich positiv überrascht. Ich stelle es mir echt schwierig vor immer wieder neue Ideen und Beiträge zu sammeln. Großes Lob. Es ist wirklich eine gelungene Zeitung. Klare Empfehlung.

Bis bald


„Susie“ für Buntstifte

Da ich ja überhaupt keine Ahnung vom Nähen habe, musste ich mir erstmal ein Buch kaufen. Aber welches? Es gibt unglaublich viele, aber am Ende habe ich mich wohl für das Richtige entschieden. Und zwar habe ich mir „Mein großes Nähmaschinen-Atelier“ von Jane Bolsover gekauft.

Mein_großes_Nähmaschinenatelier

Ich hätte wahrscheinlich nicht mal den Faden in die Nähmaschine richtig einfädeln können ohne dieses Buch. Die Grundlagen sind gut erklärt. Die Nähprojekte sind ok, wenngleich nicht unbedingt mein Geschmack. Aber man kann nicht jedermanns Geschmack treffen. Die Grundlagen kann man schließlich genauso gut auf andere Nähprojekte anwenden. Eine Anleitung im Buch werde ich aber mit Sicherheit noch nach nähen: die Kissenhülle mit Keder. Die sehen klasse aus.

Ein weiterer wichtiger Informationspool ist das Internet. Da man meiner Meinung nach anhand von Videos besonders gut lernen kann, habe ich auch bei Youtube nach Tutorials geschaut. Dort habe ich Pattydoo gefunden. Die Tutorials von Ina sind wirklich klasse. Ihre Kosmetiktasche „Susie“ wurde wahrscheinlich schon tausend Mal genäht. Und als die Nichte meines Freundes sich beim Babysitten beschwert hat, dass nicht alle Buntstifte in ihre Federtasche passen, wußte ich: „Susie“ ist keine Kosmetiktasche – meine „Susie“ wird für Buntstifte sein. Also hab ich schnell bei Ebay einen Stoff für Kinder bestellt und die Stiftetasche nach Inas Anleitung genäht. Vielen Dank an Pattydoo für die tollen Tutorials!

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Und mit tausend Ideen im Kopf warte ich nun auf meine nächste Stofflieferung.

Bis bald, Eure Nora


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